News Schlag gegen illegalen deutschen Marktplatz! "Großrazzia bei crimenetwork.co

Krowny

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Szene Junkie
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In einer bislang geheimen Razzia haben Ermittler das illegale Clean-Web Internet-Forum „crimenetwork.co“ offline genommen. Am Dienstag 28.05.19 hat ein Spezialeinsatzkommando, 7 Beamte des Generalstaatsanwaltschaft Bundeskriminalamt Frankfurt am Main, 4 Ermittler von Europol und 17 Polizisten die Wohnung des 27 Jährigen beschuldigten Marc.S auch als "sicario" der Betreiber von crimenetwork.co bekannt durchsucht.



Marc.S drohen 5 - 15 Jahre Gefängnis"
Der Festgenommene wurde nach der Festnahme einem Haftrichter vorgeführt, der sofort Untersuchungshaft anordnete."

Bereits am 28.05.2019 erfolgte der Zugriff, jedoch hielt das Bundeskriminalamt das bis zu den späten Abendstunden 01.06.19 geheim. Punkt 11:00 rammte sich das SEK in die Wohnung des beschuldigten 27 Jährigen Marc.S aus Stuttgart. Der Beschuldigte leistete kein Wiederstand und kooperierte sofort. Bei der Aktion wurden Handys, Laptops, elektronische Datenträger, Dokumente, Bargeld in Höhe von 312.000€ und eine Bitcoin Wallet mit Bitcoins in Wert von mehreren Millionen Euro sichergestellt. Bei seiner Vernehmung soll der 27 jährige Marc.S alle ihm zur Last gelegten Taten gestanden haben. Er gab alle Zugangsdaten sowie Passwörter den Beamten. „Das Protokoll der Vernehmung ist mehr als 61 Seiten lang“, sagt Manfred Lischeck von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Wer sich die Mühe macht, Seite des crimenetwork.co zu öffnen, der wird überrascht: An Stelle von Angeboten für Drogen und illegale Dienstleistungen findet sich dort nur noch auf deutsch und der Hinweis: "

Liebe CRIMENETWORK-Mitglieder,

gegenwärtig haben wir ein unerwartetes Problem mit der Infrastruktur. Die Datenbank ist gesichert. Vendor- und Servicelaufzeiten werden um die Ausfallzeit verlängert. Das Geld im TH ist sicher.

Wir wünschen allen einen schönen Feiertag.

Beste Grüße,

Das Team von CRIMENETWORK."


Statment vom Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main 01. Juni 2019 Warum der Grund der Razzia bislang geheim gehalten wurde und die Domain nicht offiziell gesperrt ist, und mit einem Banner Hinweis des Bundeskriminalamt versehen ist, aüßerte sich die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit einer E-Mail auf mehrfacher Anfrage unsererseits am späten Samstagabend folgend.

Zum Ablauf der Razzia und sowie derzeitigen Abläufen werden wir am 03.06.2019 uns mit einer Pressekonferenz detaliert an die öffentlichkeit geben. Der beschuldigte räumt alle Vorwürfe ein und unterstützt uns bei weiteren Beweissicherungen. Wir reagierten sehr überrascht als der Beschuldigte sich freiwillig bereit erklärte die Zugangsdaten seiner Bitcoin-Wallet Adresse über die er sich in den letzen Jahren illegal einen Millionen Betrag erwirtschaftete zu nennen. Der Zugang zur Bitcoin-Wallet Adresse mit 3.700.000€ Millionen wurde beschlagnahmt und eingefroren.

Auch eine Datenbank protokollierte rund um die Uhr Daten wie IP-Adressen, Privat Narichten und Passwörter usw. von allen Mitgliedern die der Beschuldigte uns zur Verfügung stellte, um die Ergreifung der zahlreichen Moderatoren Händler/Vendoren und anderen Nutzern wie Käufer,Verkäufer die iillegale Dienstleistungen sowie Artikel anbieteten oder kauften möglich zu machen. "Ich loggte die Nutzer bezogenen Daten schon immer im Hintergrund mit die Mitglieder bekamen davon nix mit". Der Beschuldigte erhofft sich durch das Geständnis und mitwirken zur Aufklärung der Verbrechen ein milderes Strafurteil. Ein Team aus 42 Ermittler vom Bundeskriminalamt Abteilung "IT-Forensik" die gegründet wurde wird diesen großen Aufwand der Beweissicherung und Auswertung schnell und effizient in den kommenden Monaten erledigen mit derm Ziel weitere Straftäter zu verhaften.




Was bedeutet das genau für die ehemaligen „crimenetwork.co“ Mitglieder? Derzeit ist auszugehen, dass die Domain in Kooperation mit dem Beschuldigten aus taktischen Gründen, nicht offiziell gesperrt ist. Auch sind alle Nutzerkonten mit der gesamten " History" der kriminellen unter der Kontrolle der Ermittler. Nach erfolgreicher Abschluss der Beweissicherung und Auswertung der Kundendaten werden einige wohl mit schweren strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
 

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